Zinsen als Gewinn beim Girokonto
Banken bieten in der heutigen Zeit sehr viele Formen der Geldanlage an. Es gibt immer noch Sparbücher, aber auch Tages- oder Festgeld, Topzinskonten oder viele weitere Anlageformen. Heutzutage hat aber wohl jeder Bankkunde mindestens ein Girokonto, auf dem alle laufenden Zahlungseingänge, wie zum Beispiel Lohn- oder Gehaltszahlungen oder Rentenzahlungen, verbucht werden. Nachdem alle monatlichen Ausgaben oder auch Einmalzahlungen wieder von diesem Girokonto runtergebucht wurden, bleibt (hoffentlich) ein gewisser Betrag als Guthaben vorhanden. Neben den gewöhnlichen Ausgaben können auch Kontoführungsgebühren ein fester monatlicher Kostenpunkt sein. Gebühren sind jedoch heutzutage nicht mehr unvermeidbar, so bietet z.B. einige Autobanken wie die Volkswagen Direktbank kostenlose Girokonten an.
Da das altbekannte Sparbuch langsam aber sicher als Anlageform für Bankguthaben ausgedient hat, verbleibt das Geld oft viel zu lange auf dem Girokonto, um damit einen hohen Zinsbetrag und entsprechend einen hohen Gewinn zu erzielen. Für die Bank ist das Girokonto die kurzfristigste Anlageform, da das Geld jederzeit abgehoben werden kann. Doch je kurzfristiger die Anlage, desto geringer auch die Zinsen, also der Gewinn, der mit dem Guthaben erzielt werden könnte.
Vorteil des Girokontos ist natürlich zweifelsohne, dass das Geld jederzeit verfügbar ist. Bei kurzfristigen Ausgaben muss man nicht erst lange Kündigungsfristen einhalten, sondern kann das Geld ohne Verzögerung anweisen. Nachteil ist jedoch, dass dieses Guthaben noch schlechter verzinst wird, als zum Beispiel auf einem bewährten Sparbuch. Die anfallenden Guthaben-Zinsen werden im Normalfall einmal im Jahr gutgeschrieben, diese verdienten Zinsen können als Gewinn beim Girokonto betrachtet werden.



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